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NWZ, Ausgabe vom Mittwoch, 15.09.2010

DDR-Unrecht schockiert Schüler

Fahrt Haupt- und Realschule Leharstraße zu Besuch in Berlin


 
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Schüler der Haupt- und Realschule Leharstraße haben jetzt Berlin erkundet. Vor dem Brandenburger Tor stellten sie sich zum Gruppenfoto auf.  

Fußballbegeisterte staunten über das Olympiastadion. Einige Schüler trafen den bekannten Schauspieler Til Schweiger im KaDeWe.

EB

 

BERLIN - „Berlin ist einfach eine tolle Stadt“, schildert Daniel aus der Klasse 10Ra seine Eindrücke. Die fünftägigen Studienfahrt nach Berlin in der vergangenen Woche hat ihn begeistert. Die beiden Realschulabschlussklassen der Haupt- und Realschule Leharstraße verbrachten eine aufregende und informative Woche in der Hauptstadt mit einem vielfältigen Programm.

Die Fußballbegeisterten staunten nicht schlecht bei dem Besuch des prunkvollen Olympiastadions, das zur Fußball-WM 2006 modernisiert worden war.

Die Nachkriegszeit in der DDR und die politischen Verhältnisse beschäftigten die Schüler beim Besuch des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. Zwei Zeitzeugen führten die Schüler durch das Gefängnis und berichteten von dramatischen Erlebnissen während der Inhaftierung. Die Schüler waren geschockt und sich einig, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe.

Wie das Leben der Menschen in der damaligen DDR aussah, konnten die Schüler bei dem Besuch des DDR-Museums feststellen, in dem den Besuchern auf anschauliche Weise vermittelt wird, wie das alltägliche Leben eines DDR-Bürgers aussah.

Beim Besuch des Reichstags hatten die Schüler die Möglichkeit, mit der Assistentin des CDU-Bundestagsabgeordneten Franz-Josef Holzenkamp zu sprechen. „Herr Holzenkamp hat ganz schön viel Stress“, konstatierte Alena aus der Klasse 10Rb.

Neben dem Besuch des Wachsfigurenkabinetts bei Madame Tussauds kamen vor allem die Schülerinnen, aber auch einige Schüler auf ihre Kosten, als sie auf dem Kurfürstendamm und im KaDeWe einkaufen konnten – und dabei auch noch Til Schweiger trafen.

Eine besondere Herausforderung stellte das U-Bahnfahren dar, das U-Bahnnetz hatten die Jugendlichen aber schnell durchschaut und kamen ohne Hilfe zum Ziel.

Einig waren sich die Schülerinnen und Schüler über den Höhepunkt der Fahrt: der Besuch einer Vorstellung der „Blue Man Group“ im Bluemax-Theater am Potsdamer Platz.

Die Show bot ein spektakuläres Erlebnis zwischen Percussion, Comedy, Kunst und Wissenschaft, in der sich ein Schüler auf einmal als Teil der Show wiederfand.

Zum Abschluss waren sich Schüler und begleitende Lehrer einig: „Berlin ist wirklich eine Reise wert.“

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

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